Positive Zwischenbilanz im Deutsch-Mongolischen Kooperationsprojekt „Nachhaltige Landwirtschaft“

von Marie Künstling

Das Deutsch-Mongolische Kooperationsprojekt „Nachhaltige Landwirtschaft“ strebt einen intensiven agrarfachlichen Dialog zwischen Deutschland und der Mongolei an und unterstützt die Regierung der Mongolei in drei fachlichen Schwerpunktthemen – Förderung der Saatgutwirtschaft, nachhaltige Bodennutzung und Etablierung von Agrarversicherungen im Ackerbau.

Politischer Projektträger auf deutscher Seite ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und auf mongolischer Seite das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie (MELL).

Das Vorhaben kooperiert mit weiteren Institutionen und Unternehmen in der Mongolei und Deutschland, wie z.B. dem Institut für Pflanzenbau und Agrarwissenschaften in Darkhan, der Mongolischen Universität für Lebenswissenschaften, der Agricultural Reinsurance JSC, dem Bundessortenamt und dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO).

Vom 15.-22. September besuchte eine deutsche Delegation unter Leitung von Herrn Hermann Huckert (BMEL, Referat 624) das Projekt in der Mongolei, um sich über die Projektentwicklung zu informieren. Bei der zweiten Projektsteuerungsgruppensitzung am 19.09.2017 im MELL in Ulaanbaatar haben Herr Bayartulga, Staatssekretär im MELL, und Herr Huckert die positive Entwicklung des Projektes und dessen Engagement für die Entwicklung einer nachhaltigen mongolischen Landwirtschaft hervorgehoben.

Die Delegation nutzte am 18.09.2017 die Möglichkeit, die Aktivitäten des Instituts für Pflanzenbau und Agrarwissenschaften (IPAS) in Darkhan kennenzulernen, welches Partner des DMKNL in den Bereichen Sortenprüfung, Saatgutproduktion und nachhaltige Bodennutzung ist. Herr Stefan Duppel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Mongolei, übergab feierlich in Darkhan Maschinen einer Prüfstation des Bundessortenamtes als Schenkung an das IPAS. Der Aufbau einer staatlichen Sortenprüfstation wird die Leistungsfähigkeit des mongolischen Forschungsinstituts stärken und die Prüfung von Sorten landwirtschaftlicher Kulturpflanzen auf ihre Anbaueignung in der Mongolei fördern.

 

 

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