BMEL-Delegation besucht Projekte in Kasachstan

von Katrin Dalitz

Das Projekt „Deutsch-Kasachischer Agrarpolitischer Dialog (APD)“ orientiert sich an aktuellen Problemen und Herausforderungen der kasachischen Agrarpolitik. Das Projektziel ist die Durchführung eines strukturierten Dialogs, der den regelmäßigen Austausch sowie die Berücksichtigung deutscher und europäischer Erfahrungen bei der Formulierung und Umsetzung kasachischer Agrarpolitik ermöglicht.

Politischer Projektträger auf deutscher Seite ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und auf kasachischer Seite das Ministerium für Landwirtschaft (MoA).

Vom 6.-10. August besuchte eine deutsche Delegation unter Leitung von Frau Judith Kons (BMEL, Referatsleiterin 625) das Projekt in Kasachstan, um sich über die Projektentwicklung zu informieren. Bei der jährlichen Projektsteuerungsgruppensitzung am 07.08.2018 im MoA in Astana wurden von beiden Ministerien die positive Entwicklung des APD hervorgehoben und die Schwerpunktthemen für das nächste Projektjahr festgelegt. Zu diesem Anlass fand auch die Übergabe des Projekts vom bisherigen Teamleiter Dr. Diethard Rudert an den neuen Teamleiter Jörg Dinkelaker statt.  

Die Delegation nutzte am 09.08.2018 auch die Möglichkeit, um den Feldtag des „Deutschen Agrarzentrums (DAZ)“ zu besuchen. Das DAZ ist neben dem APD das zweite Projekt, welches durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Kasachstan finanziert wird. Dabei wurde Landtechnik von europäischen Herstellern demonstriert, und es wurden Versuchsparzellen mit Demonstrationen der deutschen Saatgutwirtschaft und der Agrochemie vorgestellt.  Parallel fand auch ein Wettbewerb für Studenten von landwirtschaftlichen Berufsschulen statt.

Zurück