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Bioökonomie in der Metropolregion Mitteldeutschland

Zur Metropolregion Mitteldeutschland gehören acht Landkreise, sieben Städte, ca. 60 strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Als länderübergreifende Aktionsplattform und Treiber der Regionalentwicklung bietet sie auch den Rahmen für die Initiative zur Schaffung einer gemeinsamen Bioökonomieregion Mitteldeutschland. Es gilt, Mitteldeutschland vor dem Hintergrund von Umweltschutz und Klimawandel zukunftsfähig aufzustellen. Hierfür müssen Energieversorgung und stoffliche Wertschöpfungsketten nachhaltig und klimaneutral umgebaut werden – wozu die Bioökonomie entscheidend beitragen kann, da sie auf biologischen Ressourcen basiert, nachwachsende Rohstoffe nutzt und mit biotechnologischen Herstellungsprozessen verbunden werden kann.

Die Unterzeichner der Absichtserklärung, zu denen auch die IAK Agrar Consulting GmbH gehört, wollen „Mitteldeutschland zur Bioökonomieregion entwickeln, in der leistungsfähige biobasierte Prozesse und innovative Produkte erforscht, produziert und vermarktet werden.“ Die Voraussetzungen sind hervorragend: Mitteldeutschland ist Agrarregion und verfügt gleichzeitig über industrielle Zentren mit biobasiertem Bezug in der Ernährungswirtschaft und Holzverarbeitung sowie über große Verbundstandorte der chemischen Industrie. Es gibt eine leistungsfähige Wissenschaftslandschaft mit Nähe zur Industrie. Mitteldeutschland ist zudem ein führender Standort für grünen Strom und Wasserstoff, so dass hier zukünftig auch klimaneutrale Energie bereitstehen würde.

Die IAK als mitteldeutsches Unternehmen, das seit über 40 Jahren eng mit der Region verbunden ist, wird auch ihre internationalen Erfahrungen aus der Arbeit zum Thema Bioökonomie einbringen, aktuell aus den vom BMEL geförderten Projekten Deutsch-Argentinischer Fachdialog zu Innovationen für eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft und Deutsch-Brasilianischer Agrarpolitischer Dialog (APD).

02.09.2022
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