Agrarpolitischer Dialog Deutschland – Südosteuropa, Phase 2
- Agrarökologie
- Agrarpolitikberatung
- Bodennutzung und Management natürlicher Ressourcen
- Bodenpolitikberatung
- Digitalisierung in der Landwirtschaft
- Entwicklung des ländlichen Raums
- Flächenmanagement
- Forstpolitikberatung und Waldbewirtschaftung
- Landwirtschaft und Klimawandel
- Landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten
- Nachhaltige Landwirtschaft
- Ökolandbau
0,5 Mio. EUR (Forst)
Das Projekt unterstützt die EU-Beitritts- und Reformprozesse der südosteuropäischen Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien sowie Moldau in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, ländliche Entwicklung und Forstwirtschaft. Aufbauend auf den Ergebnissen der vorherigen Projektphase reagiert die neue Phase auf die steigenden Anforderungen im Zusammenhang mit der EU-Harmonisierung, der Anpassung an den Klimawandel, der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sowie der regionalen wirtschaftlichen Integration.
Übergeordnetes Entwicklungsziel ist, Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft als strategische Sektoren zu stärken und deren Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und langfristiges Wachstum auf dem Weg zur EU-Integration zu fördern. Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem wirksameren und besser koordinierten EU-Beitrittsprozess in den relevanten Politikfeldern, v.a. in den Verhandlungskapiteln 11, 12, 13 und 27.
Das Projekt gliedert sich in fünf Ergebnisbereiche:
- EU-Erweiterung und agrarpolitischer Reformprozess inkl. Harmonisierungsmontoring, Politik- und Strategieanalyse sowie strukturierter politischer und technischer Dialog
- Wettbewerbsfähige und resiliente Agrar- und Ernährungssysteme mit starkem Fokus auf Klimaanpassung, nachhaltige Produktionssysteme und Angleichung an EU-Standards
- Forstpolitik und Waldmanagement zur Unterstützung moderner, klimaresilienter und EU-konformer Governance-Strukturen, Monitoringsysteme und Maßnahmen zur Risikoprävention
- Vertiefung der sozioökonomischen Integration durch die Förderung der regionalen Zusammenarbeit, des Engagements des Privatsektors sowie von Handelsbeziehungen und Investitionen entlang der agrar- und forstwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
- Methodik, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung von Planung, Monitoring, Sichtbarkeit und Wissensmanagement
Projektdurchführer vor Ort ist die Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) of South Eastern Europe. Durchführer des internationalen Consultingbeitrags ist die IAK Agrar Consulting GmbH.