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Agrarpolitikberatung

Die Agrarpolitik setzt den Rahmen für die landwirtschaftliche Wertschöpfungskette. Sie muss regulieren und kann Anreize schaffen. So steuert sie auch die Herstellung und Verarbeitung von Agrarprodukten und den Handel mit diesen. Oft ist diese wichtige Steuerungsfunktion jedoch stark eingeschränkt, z.B. weil bei politischen Entscheidungsträgern der Veränderungswille oder das nötige Fachwissen fehlen oder Strukturen in Parlamenten, Ministerien und Verbänden ineffizient sind. Ziel der Beratung ist daher, die relevanten Akteure der Agrarpolitik für deren gestalterische Bedeutung zu sensibilisieren und ihre fachlichen Kompetenzen zu stärken.

Aktuell muss die Agrarpolitik weltweit z.B. auf die steigende Nachfrage nach umwelt- und klimaschonenden Produkten reagieren. Das europäische Lieferkettengesetz, der Wunsch nach entwaldungsfreien und CO2-neutralen Wertschöpfungsketten sowie die steigende Nachfrage nach ökologischen Produkten sind hier beispielhaft zu nennen. International müssen Möglichkeiten der Rückverfolgbarkeit von Agrarprodukten installiert werden. Die Agrarpolitik steht vor der Herausforderung, dafür den geeigneten regulatorischen Rahmen zu setzen.

Wir decken den gesamten Governance-Bereich mit Bezug zur Landwirtschaft ab. Dies umfasst z.B. den Aufbau von Agrarfachverbänden, die Begleitung von Umstrukturierungsprozessen in Agrarministerien oder Korruptionsprävention im Agrarsektor. Außerdem beraten wir zur Entwicklung des ländlichen Raums und haben bereits zahlreiche Forschungskooperationen initiiert.

Wir bieten Beratungsprozesse an, die manchmal langwierig sind und auf politischer oder Arbeitsebene ansetzen können – je nach den Herausforderungen des Partnerlandes. Wir bieten dazu Dialog- und Austauschformate an (digitale und Präsenzveranstaltungen, Studien und Analysen, Seminare, Workshops, Delegationsreisen, institutionelle Partnerschaften etc.), die den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern fördern. Dabei setzen wir sowohl auf fachlichen Austausch als auch auf Handlungsempfehlungen zum strukturellen und organisatorischen Aufbau von Ministerien sowie auf die Integration von Verbänden in europäische Strukturen.

Häufig besteht ein beiderseitiges Interesse an den Dialogprozessen, so dass neben dem Austausch innerhalb des Landes ein internationaler Austausch stattfindet, von dem auch die deutschen Partner profitieren.