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Entwicklung des ländlichen Raums

In vielen Ländern sind ländliche Räume geprägt von schwacher wirtschaftlicher Entwicklung, geringen Investitionen in die Infrastruktur und der Abwanderung qualifizierter Bewohnerinnen und Bewohner in die Städte oder Nachbarländer. Wenn zudem die Verfügbarkeit von öffentlichen Leistungen abnimmt, wird dieser Kreislauf häufig noch verstärkt. In der Regel befinden sich die Einrichtungen des Industrie- und Dienstleistungssektors in den urbanen Zentren, während der Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft rückläufig ist. So verstärken sich Armut, schlechte Versorgungslage und Wegzug immer weiter.

Je nach den nationalen oder regionalen Herausforderungen gibt es wirksame Instrumente, mit denen der ländliche Raum entwickelt und die Abwanderung gebremst werden kann. So können z.B. Investitionen im ländlichen Raum subventioniert und steuerliche Standortvorteile geschaffen werden. Verschiedene Struktur- und Landreformen können den ländlichen Raum beleben. Ein besonderer Fokus liegt dabei im Optimalfall auf der Repräsentanz, Teilhabe und Förderung von Frauen. Gleichzeitig bietet eine Modernisierung des ländlichen Raums die Möglichkeit, eine nachhaltigere Wirtschaftsweise zu etablieren.

Wir bieten ein breites Spektrum an Beratungsleistungen an:

  • Unterstützung von Prozessen der politischen Dezentralisierung und Steigerung der Kapazitäten der lokalen Verwaltungen
  • Unterstützung von politischen Prozessen zur Organisation einer Landreform
  • Ländliche Regionalplanung
  • Agrarstrukturelle Vorplanung
  • Beratung zu Genossenschaftsgesetzen sowie zu Aufbau, Struktur, Organisation und Finanzierung von Genossenschaften
  • Innovationsförderung für Start-ups im ländlichen Raum
  • Begleitung staatlicher Strukturen beim Einrichten von Förderprogrammen und Beratung von landwirtschaftlichen Betrieben beim Abrufen der Fördermittel
  • Berufliche Aus- und Fortbildung (Basisausbildung, Erwachsenenbildung, duale Ausbildung, Curricula-Entwicklung)